Namibia wieder als Virusvariantengebiet eingestuft

Flughafen Windhoek

28.1..2 2021 – Die Weltgesundheitsorganisation hat die neue Corona-Variante B.1.1.529, inzwischen als „Omikron-Virusvariante“ bezeichnet, als „besorgniserregend“ eingestuft. Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei „besorgniserregenden Varianten“ die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind. Die EU hat daraufhin ihren Mitgliedsstaaten empfohlen, alle Passagierflüge aus mehreren Ländern im südlichen Afrika auszusetzen.

Die Bundesregierung hat daraufhin acht Staaten aus dem südlichen Afrika, namentlich Südafrika, Namibia, Lesotho, Eswatini, Botswana, Mosambik, Simbabwe und Malawi, mit Wirkung zum 28.11.2021, 00:00 Uhr, als Virusvariantengebiete eingestuft und eine Reisewarnung ausgesprochen. Es gilt ein Beförderungsverbot. Deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz in Deutschland sind hiervon ausgenommen. Für deutsche Staatsangehörige, die aus diesen Staaten nach Deutschland reisen, gilt unabhängig vom Impfstatus eine 14-tägige Quarantäne ab Einreise. Zusätzliche Anordnungen der lokalen Gesundheitsämter (z. B. PCR-Testung) sind möglich.

Das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich vor Reisen in diese Staaten. Reisenden wird empfohlen, sich auf der Website des Auswärtigen Amtes über die aktuellen Bestimmungen zu informieren.

www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/namibiasicherheit/208314